21. Methfesselfest - 2. bis 4. September 2016
Noch 67 Tage

Wir treffen uns
 
Methfesselfest goes Facbook
Kategorie: Mitte
Erstellt von: MFnimdA


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Aufruf zum Methfesselfest 2016
Kategorie: Mitte
Erstellt von: MFnimdA

Die Welt brodelt: Vor 100 Jahren stellte Rosa Luxemburg kurz vor dem ersten Weltkrieg eine solidarische Welt als Alternative zur Barbarei. Heute lassen vielen von uns Kriege, Armut und Millionen von Flüchtlingen den Atem stocken. Als Reaktion auf die Politik der Regierungen wächst die Verunsicherung und mit ihr die zunehmende Rechtsgefahr in ganz Europa. Ein angeblich Vereinigtes Europa, in dem Millionen Menschen kein Geld haben, ihre Wohnung zu heizen, in dem sich aber nach der „Bankenkrise“ seit 2009 die Zahl der Milliardäre verdoppelt hat.

 

Und die großen Fragen der Weltpolitik tauchen plötzlich bei uns vor Ort auf: 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht, ca. 1 Million davon sind in der Bundesrepublik angekommen, 80 000 in Hamburg und 8 000 in Eimsbüttel. Dies in einer Situation, in der die Folgen einer Politik der sozialen Spaltung immer deutlicher werden: In der reichen Stadt Hamburg mit der größten Milliardärs- und Millionärsdichte können immer mehr Menschen immer weniger am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Weil die öffentlichen Kassen infolge der Steuergeschenke für Reiche und Superreiche leer sind, muss die Flüchtlingshilfe zu einem Großteil von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern getragen werden. Durch die Vernachlässigung des sozialen Wohnungsbaus fehlt es nun vielerorts an bezahlbarem Wohnraum. Hartz IV mit dem Zwang, jede Arbeit annehmen zu müssen, egal wie schlecht sie bezahlt wird, senkt die Löhne. Immer mehr Menschen in unserem Land müssen zu Billiglöhnen, als Leiharbeiter oder in anderen prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. Durch Aufnahme von Flüchtlingen wächst bei vielen Benachteiligten die Angst, dass die Konkurrenzschraube zu ihren Lasten weiter angezogen wird. Tatsächlich sind die weitaus teuersten Flüchtlinge die sogenannten Steuerflüchtlinge – sie entziehen den öffentlichen Kassen nach Schätzungen ca. 100 Milliarden pro Jahr.

 

Die Menschen fliehen vor Kriegen, Hunger, Dürre und Elend. Der sogenannte Krieg gegen den Terror hat in keinem Land zu einer Stabilisierung und Verbesserung der Zustände geführt, sondern Millionen Menschenleben gefordert. Die reichen Länder dieser Welt – und ganz vorne mit dabei Deutschland – verdienen zuerst am Verkauf ihrer Waffen und führen dann Kriege um Rohstoffe und Absatzmärkte. Für Hamburg ist es eine Schande, dass unser Hafen immer mehr zum Tor der Welt des Todes wird. Rüstungsgüter in Spannungs- und Kriegsgebiete bewirken Tod und Zerstörung und sind eine wesentliche Ursache für massenhafte Flucht.

  • Lasst uns darüber diskutieren wie wir unsre Welt und unseren Stadtteil friedlicher und solidarischer gestalten können. Es ist nötiger denn je.

  • Lasst uns zusammen feiern, egal welcher Nation, ob Alteingesessene oder Neuhinzugekommene, ob Frau, Mann, alt, jung.

Das Methfesselfest
Kategorie: Mitte
Erstellt von: MFnimdA

Das Methfesselfest ist ein Fest der Initiativen, Gruppen und Organisationen, ohne Kommerz und "Events". Dafür gibt es drei Tage lang Informationen aus dem Stadtteil und der Welt, Live-Musik zum Mittanzen, Lesungen und Puppenspiel, Podiumsdiskussion, Filme und ein Spielfest mit hohem Spaßfaktor! Wem noch mehr einfällt oder wer Vorschläge zum Kultur- und Musikprogramm hat, der meldet sich unter

Die Vorbereitungsgruppe arbeitet ehrenamtlich. Wir suchen noch Menschen, die sich gern und verlässlich beim Auf- und Abbau oder bei der Betreuung des Kinderfestes und vielem anderen beteiligen. Kontakt:. Und wieder wird es einen großen, bunten Flohmarkt geben. Mit 8 Euro pro laufendem Meter und Tag seid ihr dabei. Anmeldetermine auf der Webseite, Auskunft unter



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